Lange ist geglaubt worden, der menschliche Körper sei für den aufrechten Gang gemacht, nicht aber zum Laufen.
Forscher publizierten im amerikanischen Magazin Nature nun Beweise, dass Langstreckenjogging einen evolutorischen Vorteil für unsere Vorfahren bedeutete und deshalb viel zu unserem heutigen Aussehen beiträgt.
Ausgangspunkt der Theorie ist unser aller Hintern: Affen, die über Felsen und Bäume klettern, rennen nie Marathon. Kein Affe hat so eine gewaltige Rückhand, wie wir Menschen. Die Wissenschaftler argumentieren weiter, dass normales Schlendern wenige Anforderungen an den Muskel Gluteus Maximus stelle, aber Sprinter eben einen sehr kräftigen Muskel am hinteren Ende brauchen, um aufrecht stabil auch gegen den Wind flitzen zu können.
Bereits Fossilien, die 2 Millionen Jahre alt sind, weisen Körpermerkmale auf, die auf ausdauerndes schnelles Fortbewegen schließen lassen..
Gerannt werden musste seinerzeit, um bei der Nahrungssuche mit konkurrierenden Jägern (Hunden etwa) und der leichtfüßigen Beute mithalten zu können. Dadurch konnten wir Menschen proteinreichere Nahrung – eben Fleisch - zu uns nehmen und so, so folgern die Forscher weiter, konnten wir auch größere Gehirne entwickeln, als etwa die uns verwandten Affen.

Nature 18. November 04

 

 
 
 
 
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